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SPERLI Samen & Blumenzwiebeln: Gartentradition seit 1788

SPERLI gehört seit 1788 zu den ältesten Saatgutmarken Deutschlands. Bei uns findest du vor allem SPERLI Blumenzwiebeln für einen bunten Frühling, dazu Rasensamen und Blumenwiesen für Bienen & Schmetterlinge. Zwiebeln kommen im Herbst in die Erde, Rasen und Wildblumen säst du ab April.

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Sperli: 21 Artikel

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SPERLI Samen & Blumenzwiebeln aus einer der ältesten Saatgutfirmen Deutschlands

Mit SPERLI holst du dir über 230 Jahre Erfahrung mit Saatgut in den Garten. Bei Garten Jünger bekommst du vor allem SPERLI Blumenzwiebeln für ein buntes Frühjahr, dazu Rasensamen und fertige Blumenwiesen für Bienen & Schmetterlinge. Verschickt wird innerhalb von 24 Stunden.

Ein kurzer Blick zurück: Im Jahr 1788 schrieb Mozart gerade an seinen letzten drei Sinfonien. Zur gleichen Zeit fing Samuel Lorenz Ziemann in der Gärtnerei seines Vaters in Quedlinburg an, mit Samen zu handeln. Daraus ist die Marke SPERLI entstanden, die heute zu den ältesten der deutschen Saatgutbranche zählt.

Das Gesamtprogramm ist groß. Laut einem Firmenporträt auf gartenfreunde.de umfasst es rund 700 Artikel, darunter etwa 275 Gemüse-, 247 Blumen- und 107 Kräuterartikel. Dazu kommen Hülsenfrüchte, Keimsprossen und Gründüngung.

Bei uns im Shop liegt der Schwerpunkt woanders. Den Großteil machen SPERLI Blumenzwiebeln aus: Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Krokusse, Zierlauch und einige botanische Raritäten wie Puschkinie oder Fuchstraube. Ergänzt wird das durch Rasensamen für sonnige und schattige Flächen sowie Wildblumen- und Nützlingswiesen.

Gut zu wissen: SPERLI hat Anfang der 1970er-Jahre als eines der ersten Unternehmen Saatbänder auf den Markt gebracht. Ende der 1970er gab es dort bereits ein eigenes Bio-Saatgutprogramm, das damals kaum jemand haben wollte.

Eine Firma, die seit Generationen Saatgut verkauft, lebt davon, dass Hobbygärtner wiederkommen. Und das tun sie nur, wenn die Tulpen im April auch tatsächlich blühen.

Von Quedlinburg nach Everswinkel: die Geschichte von SPERLI

Quedlinburg war kein Zufall. Die Stadt liegt am Ostrand des Harzes, wo vergleichsweise wenig Regen fällt. Das ist ideal für den Samenbau, denn Samen müssen trocken ausreifen, sonst verlieren sie ihre Keimkraft.

Den Namen verdankt die Marke der nächsten Generation. Ziemanns Schwiegersohn Gustav Andrees Sperling baute das Sortiment deutlich aus, dessen Sohn Carl Sperling gab der Firma lange seinen Namen. Aus der gärtnerischen Samenzucht Ziemann-Sperling wurde später die SPERLI GmbH.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Unternehmen nach Lüneburg, weil in der sowjetischen Besatzungszone eine freie Produktion kaum mehr möglich war. Seit 2011 gehört SPERLI zur Bruno Nebelung GmbH in Everswinkel bei Münster. Von dort kommt übrigens auch die Marke Kiepenkerl.

Wie entsteht ein Saatband? Das Verfahren stammt ursprünglich aus der Textilherstellung. Die Samenkörner werden in gleichmäßigen Abständen in ein dünnes, verrottbares Band eingebettet. Du legst das Band in die Rille, deckst es mit Erde ab und sparst dir später das mühsame Vereinzeln, etwa bei Karotten.

Geprüft wird bis heute im eigenen Haus. Neue Sorten wachsen zuerst im Versuchsgarten in Füchtorf, die Keimfähigkeit wird zusätzlich im Labor kontrolliert. Nur was dort überzeugt, kommt ins Programm.

Das Firmenmotto passt dazu: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Klingt nüchtern, ist beim Saatgut aber genau die richtige Einstellung.

Eine zweite Neuerung aus dem Haus ist die Keimschutzpackung. Sie schützt das Saatgut, damit es seine Keimfähigkeit länger behält. Praktisch, wenn eine Packung nicht in einer Saison aufgebraucht wird.

SPERLI Blumenzwiebeln: Der Frühling wird im Herbst gepflanzt

Wer im März und April Farbe im Beet will, muss schon im Herbst ans Pflanzen denken. Blumenzwiebeln kommen von September bis November in die Erde, solange der Boden nicht gefroren ist. Als Faustregel gilt: Die Pflanztiefe beträgt das Zwei- bis Dreifache der Zwiebelhöhe, die Spitze zeigt nach oben.

Den Anfang machen die kleinen Frühblüher. Krokusse, Schneestolz, Sibirischer Blaustern, Puschkinie und Zwerg-Iris blühen oft schon im Februar oder März und sind dann eine der ersten Nahrungsquellen für Hummeln und Wildbienen. Diese kleinen Zwiebeln setzt du am besten früh im Herbst, weil sie schnell austrocknen.

Wildtulpen wie Tulipa tarda oder Tulipa batalinii und der Dalmatiner-Krokus (Crocus tommasinianus) haben einen großen Vorteil: Sie verwildern. Am passenden Platz kommen sie jedes Jahr wieder und breiten sich langsam aus. Für Rasenflächen und naturnahe Gärten sind sie deshalb ideal.

Bei den Gartentulpen reicht die Auswahl von frühen Sorten wie 'Foxtrot' bis zu späten, gefüllten Sorten wie 'Akebono' oder 'Yellow Pompenette'. Darwin-Hybrid-Tulpen wie 'Van Eijk' oder 'Banja Luka' gelten als besonders ausdauernd. Tulpen pflanzt du am besten erst ab Mitte Oktober, wenn der Boden schon abgekühlt ist.

Tipp gegen Wühlmäuse: Wühlmäuse haben leider einen ausgezeichneten Geschmack und halten Tulpenzwiebeln für eine Delikatesse. Narzissen lassen sie dagegen links liegen, weil die Zwiebeln giftig sind. Wo Wühlmäuse unterwegs sind, setzt du Tulpen am besten in einen Pflanzkorb aus Draht.

Narzissen sind ohnehin unkompliziert. Die kleine 'Tête-à-Tête' passt perfekt in Töpfe und Balkonkästen, großkronige Mischungen machen sich gut unter Sträuchern und am Wiesenrand. Hyazinthen wie 'Jan Bos', 'Blue Jacket' oder 'Carnegie' bringen dazu den typischen Frühlingsduft auf die Terrasse.

Wenn Tulpen und Narzissen verblüht sind, übernimmt der Zierlauch. 'Purple Sensation' oder Allium nigrum blühen im Mai und Juni und schließen so die Lücke bis zum Sommer. Für feuchtere Stellen eignet sich die Prärielilie (Camassia) mit ihren blauen Blütentrauben.

Nach der Blüte: Schneid das Laub erst ab, wenn es gelb ist. Bis dahin lagert die Zwiebel Kraft für das nächste Jahr ein. Bei der Kaiserkrone setzt du die große Zwiebel leicht schräg, damit sich in der Mulde oben kein Wasser sammelt.

Für größere Flächen gibt es Maxi-Packs und fertige Mischungen, bei denen Farben und Blütezeiten schon aufeinander abgestimmt sind. Das spart Planung und sieht im Frühling trotzdem nicht nach Zufall aus.

SPERLI Rasensamen & Blumenwiesen für Garten und Insekten

Neben den Zwiebeln führen wir von SPERLI eine kleine Auswahl an Rasensamen. Der Sonnenrasen enthält Rohrschwingel (Festuca arundinacea), ein Gras mit tiefen Wurzeln, das Hitze und Trockenheit besser verträgt als klassischer Zierrasen. Für Plätze unter Bäumen gibt es den Schattenrasen in umhüllter Form.

Auf vielen Packungen steht „RSM“. Das steht für Regel-Saatgutmischung, deren Zusammensetzung die FLL vorgibt, eine Fachgesellschaft für Landschaftsbau. Der Spiel- & Sportrasen RSM 2.3 verträgt Fußball und Gartenpartys, der Nachsaatrasen RSM 3.2 schließt kahle Stellen in bestehenden Flächen.

Rasen säst du am besten von April bis Mai oder von Ende August bis September. Der Boden sollte mindestens 10 °C haben, und die Saat braucht drei bis vier Wochen lang gleichmäßige Feuchtigkeit. Im Hochsommer trocknet die junge Saat zu schnell aus.

Für alle, die lieber Blüten als Grün wollen, gibt es fertige Blumenwiesen. Die Nützlingswiese und die Naturwiese mit heimischen Wildblumen sind auf Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ausgelegt, die Kräuterduftwiese kombiniert Blüten mit duftenden Kräutern. Dazu kommen Blumenmischungen wie SPERLI's Vogelinsel, Heimatschatz oder Naschvielfalt.

So klappt die Blumenwiese: Wildblumen mögen magere Böden, also bitte nicht düngen. Viele Samen sind Lichtkeimer und werden nur angedrückt, nicht eingegraben. Mischst du die feinen Samen vorher mit etwas Sand, verteilst du sie gleichmäßiger.

Bei Mischungen mit mehrjährigen Arten blühen im ersten Jahr vor allem die einjährigen Blumen. Die Stauden kommen meist erst im zweiten Jahr richtig in Fahrt. Ein bisschen Geduld zahlt sich hier aus.

Und für die Gemüseecke haben wir noch die Winterschalotte 'Griselle'. Sie wird im Herbst gesteckt und im nächsten Sommer geerntet.

Häufige Fragen zu SPERLI

Wer steckt hinter SPERLI?

SPERLI wurde 1788 von Samuel Lorenz Ziemann in Quedlinburg gegründet und ist nach dem Zweiten Weltkrieg nach Lüneburg gezogen. Seit 2011 gehört die Marke zur Bruno Nebelung GmbH in Everswinkel bei Münster.

Wann pflanzt man SPERLI Blumenzwiebeln?

Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse kommen von September bis November in die Erde, solange der Boden nicht gefroren ist. Kleine Zwiebeln setzt du eher früh, Tulpen ab Mitte Oktober.

Wie tief setzt man Blumenzwiebeln?

Etwa zwei- bis dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist. Eine 5 cm hohe Tulpenzwiebel kommt also rund 10 bis 15 cm tief in die Erde, mit der Spitze nach oben.

Wann sät man SPERLI Rasensamen am besten aus?

Von April bis Mai oder von Ende August bis September, wenn der Boden mindestens 10 °C warm ist. Danach hältst du die Fläche drei bis vier Wochen gleichmäßig feucht.

Was bedeutet RSM auf der Rasensamen-Packung?

RSM steht für Regel-Saatgutmischung. Die Zusammensetzung legt die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) fest, die Nummer zeigt den Einsatzzweck, etwa 2.3 für Spielrasen oder 3.2 für die Regeneration bestehender Flächen.

Sind Tulpen und Narzissen giftig?

Ja, die Zwiebeln und Pflanzenteile vieler Frühlingsblüher sind giftig, Narzissen ganz besonders. Halte die Zwiebeln von Kindern und Haustieren fern und trag beim Pflanzen von Hyazinthen am besten Handschuhe, weil sie die Haut reizen können.

SPERLI Samen bestellen bei Garten Jünger

Wir sind ein kleiner Familienbetrieb aus Graz und verkaufen nur online. Deine SPERLI Blumenzwiebeln und Rasensamen gehen innerhalb von 24 Stunden in den Versand, gut geschützt in unserer speziellen Pflanzenverpackung. Und falls beim Transport doch einmal etwas passiert, bist du zu 100 % gegen Transportschäden abgesichert.

Ab 59,90 € Bestellwert verschicken wir versandkostenfrei. Bei Blumenzwiebeln ist das schneller erreicht, als man denkt, vor allem wenn du ein ganzes Beet oder eine größere Fläche bepflanzen willst.

Bei der Auswahl hilft dir unsere KI-Pflanzenberatung, die rund um die Uhr erreichbar ist. Sag ihr einfach, ob dein Beet in der Sonne oder im Halbschatten liegt und wann es blühen soll.

Sicherheit zuerst: Lagere Blumenzwiebeln bis zum Pflanzen so, dass Kinder und Haustiere nicht drankommen. Und bewahr sie getrennt von Speisezwiebeln auf, damit nichts verwechselt wird.

Mit SPERLI bekommst du eine Marke, die seit über 230 Jahren weiß, worauf es bei Saatgut ankommt. Ob ein paar Krokusse im Rasen, ein Tulpenbeet vor dem Haus oder eine Wiese für Bienen: Stimm die Auswahl auf deinen Boden und deinen Platz ab, dann blüht es auch.

Hast du Fragen zu einer Sorte oder zur richtigen Kombination? Schreib mir eine Mail, ich antworte dir persönlich.

Das sagen unsere Kunden

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